Die Kirche von St. Martin

Die Kirchengründung St. Martin ist wohl die älteste urkundlich nachgewiesene Kirche von Graz. Ein erster Sakralbau wird bereits im 9. oder 10. Jahrhundert vermutet, genannt wird die Kirche erstmals 1055. Der Besitz wechselte von den Aribonen zum Erzbistum Salzburg und schließlich zum Benediktinerstift Admont (bis 1936), das den Bauauftrag für die Errichtung der heute bestehenden Kirche im Jahr 1642 erteilte. Der Bildhauer Josef Stammel wurde beauftragt, den Hochaltar im Barockstil zu gestalten. Er wird in der Kunstgeschichte als der „ Steirische Rossstall“ bzw. 3-Pferdealltar bezeichnet zu den drei lebensgroßen Pferden gehören der Heilige Martin, Saulus/Paulus und der Heilige Eligius. Der gesamte Hochaltar ist in Lindenholz geschnitzt.Der ansonsten schlichte Bau wird von diesem Kunstwerk dominiert. Die Seitenaltäre sind der Heiligen Familie und der heiligen Barbara geweiht. Im Inneren der Kirche befindet sich auf der rechten Seite eine vom Bildhauer Alexander Silveri geschaffene sehr sehenswerte Bronzestatue der Maria mit dem Jesusknaben. An der Außenseite des Kirchentores befinden sich vier sehenswerte (nach Entwürfen von Silveri) geschaffene Bronzereliefs. Heute ist die im Landesbesitz befindliche Kirche eine Rektoratskirche für Ökumene und Ostkirche Liturgie, im Verband der Hauptpfarre Graz Straßgang im Dekanat Graz-West.

Ausführliche Informationen finden Sie im aktuellen Kirchenführer.

www.graz.tv – Copyright 2015 Mag. Günther Franz Ferstl

Die Kirche als Veranstaltungsort

Seit 1990 ist die Schlosskirche Rektoratskirche für Ökumene und Ostkirchliche Liturgie. Die Kirche steht Ihnen für kirchliche Feste und Feiern (Taufe, Firmung, Trauung) zur Verfügung.

Schloss St. Martin als Ausbildungsort

Alle Teilnehmer*innen unserer Lehrgänge können während der Ausbildung das traumhafte Ambiente und die Kulinarik von Schloss St. Martin genießen. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit direkt im Bildungshaus zu übernachten.

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